Vom Nutzen des Beckenbodentrainings – Teil 2

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eBook Beckenbodentraining – Impotenz und Inkontinenz besiegen

Damit es zu den in Teil 1 beschriebenen Problemen erst gar nicht kommt oder – wie bei der Entfernung der Prostata – damit sie rascher überwunden werden bzw. man darauf vorbereitet ist, gibt es das einfache Beckenbodentraining als Vorbeugung.

Beckenbodentraining zur Vorbeugung von Inkontinenz und Senkungen

Eine der Aufgaben des Beckenbodens, der aus einem dreischichtigen Muskelgeflecht besteht, das sich zwischen Steiß- und Schambein und den Sitzhöckern spannt, ist es, die Organe im Bauchraum stabil an ihrem Platz zu halten. Die andere Aufgabe besteht in der Kontrolle der Ausscheidungen. Ist der Beckenbodenmuskel schwach, kann er beiden Aufgaben nicht mehr voll nachkommen und es kommt zu Inkontinenz und/oder Blasensenkung, Gebärmuttersenkung usw. Die Gründe dafür können – neben schweren Erkrankungen, die natürlich mit dem Arzt abgeklärt werden müssen – Bewegungsarmut, Übergewicht, Hormonveränderungen etc. sein.

Damit es erst gar nicht zu Inkontinenz und Senkungen kommt, sollte man das einfache Beckenbodentraining wie das tägliche Zähneputzen in den Alltag einbauen, ja man könnte es eigentlich mit dem Zähneputzen verbinden. Zwei Mal täglich zwei Minuten lang Beckenbodentraining zur Vorbeugung würden schon reichen, um keines der oben erwähnten Probleme aufkommen zu lassen.

Rückbildungsgymnastik

Für Frauen ist die Rückbildungsgymnastik nach einer Entbindung ein unbedingtes Muss, um spätere Inkontinenz zu vermeiden, denn beim normalen Geburtsvorgang wird der Beckenbodenmuskel auf ein Vielfaches seiner normalen Weite ausgedehnt. Um den strapazierten Muskel wieder in Form zu bringen ist es heute schon fast obligatorisch, einen Rückbildungskurs zu besuchen, der auch in vielen Fällen von den Krankenkassen bezahlt oder zumindest bezuschusst wird.
Dabei sollte man es aber nicht bewenden lassen und über das Ende des Kurses hinaus die Basisübung weiter praktizieren. Um den Muskel nicht wieder erschlaffen zu lassen, genügt ein kleines Erhaltungstraining – ohne Zeitaufwand in den Tagesablauf eingebaut.

Potenzerhaltung

Sexuell aktive Männer haben auch seltener ein Potenzproblem, da die schönste Sache der Welt auch den Beckenbodenmuskel in Schwung hält. Dieser verhindert nämlich, dass das Blut aus den Schwellkörpern des Penis wieder in den Körper zurück fließt und kontrolliert daher die Stärke und Dauer der Erektion. Wie nützlich daher auch hier vorbeugendes Beckenbodentraining ist – ganz einfach ohne Zeitaufwand in den Alltag eingebaut –, ist leicht verständlich. So kann man(n) auch den die Potenz negativ beeinflussenden Umständen einfach gegensteuern, die da wären: ungesunder Lebensstil mit Bewegungsarmut, Rauchen, erhöhter Alkoholkonsum, Stress usw.

Beckenbodentraining vor Prostataentfernung

Es hängt natürlich von der Operationsmethode und der Schwere der Erkrankung ab, ob ein Mann zumindestens vorübergehend inkontinent wird, da dabei oft der Blasenschließmuskel entfernt oder zumindest irritiert wird und daher oft die Schließfunktion nicht 100%ig zur Verfügung steht. Ein schon vor dem Eingriff trainierter Beckenbodenmuskel hilft zumindest, diese meist vorübergehende Inkontinenz rascher zu überstehen.

Beckenbodentraining im Alltag

Beckenbodentraining ist jederzeit und überall praktizierbar, ohne dass es von Dritten bemerkt wird. Wie das möglich ist, erfahren Sie in meinen beiden eBooks

„Inkontinenz vorbeugen – besiegen. Das Praxisbuch für Frauen“ und
„Impotenz und Inkontinenz besiegen. Das Praxisbuch für Männer“

die Sie kostenpflichtig sofort downloaden können.

Widmen Sie sich jetzt Ihrem Beckenboden zur Vorbeugung und für mehr Lebensfreude und Lebensqualität!

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