Vom Nutzen des Beckenbodentrainings – Teil 1

Cover Frauen eBook 2. Auflage
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Beckenbodentraining bringt viele Vorteile, das dürfte wohl bekannt sein. Aber wozu braucht man es nun genau und wie soll es praktiziert werden? Diese Frage – ausgesprochen oder unausgesprochen – höre ich in Gesprächen oder auch via Internet sehr oft. Ich möchte daher hier einmal grundsätzlich darauf eingehen:

Inkontinenz, Gebärmuttervorfall, Blasensenkung

Meist beginnt man erst mit dem Beckenbodentraining, wenn es eigentlich schon fast zu spät ist, nämlich dann, wenn das Problem schon evident geworden ist, zum Beispiel Inkontinenz, ein Gebärmuttervorfall, eine Blasensenkung oder ähnliche Beschwerden. All das kommt aber nicht von heute auf morgen – außer vielleicht nach einem chirurgischen Eingriff -, sondern kündigt sich ja langsam an. Wenn Sie beim Husten, Niesen oder beim Heben schwererer Lasten ein paar Tröpfchen Urin verlieren, sind das die ersten Anzeichen von Inkontinenz (standardisierter Fragebogen). In diesem Stadium könnte man noch ganz leicht und ohne Zeitaufwand mit der Grundübung des Beckenbodentrainings gegensteuern.
Man muss sich den Beckenboden wie eine Hängematte vorstellen, der die Organe des Bauchraums daran hindert, der Schwerkraft zu folgen und nach unten zu gleiten, wie bei der Blasensenkung und beim Gebärmuttervorfall. Je straffer der Beckenboden ist, umso eher bleiben die Organe an der Stelle, wo sie hin gehören. Es ist daher auch wichtig, nach der Entfernung der Gebärmutter, der Eierstöcke – und beim Mann der Prostata – den Beckenboden zu trainieren, um die Organe im Bauchraum wieder zu stabilisieren.
Wenn allerdings die Inkontinenz schon so stark ist, dass Sie nicht ohne Vorlagen das Haus verlassen können oder sich auch schon soziale Probleme eingestellt haben, etwa wenn Sie vermeiden, längere Zeit ohne eine Toilette in der Nähe auszukommen und Sie deshalb Termine absagen, müssen „stärkere“ Maßnahmen ergriffen werden. In jedem Fall gilt es, einen Arzt aufzusuchen, um andere Gründe für den unerwünschten Zustand auszuschließen. Bevor Sie aber eine oft mit großen Nebenwirkungen verbundene medikamentöse Behandlung beginnen oder gar einen chirurgischen Eingriff ins Auge fassen, sollten Sie erst mit Hilfe eines Therapeuten intensives Beckenbodentraining beginnen. In schwereren Fällen sollte auch der Einsatz von Trainingshilfen ins Auge gefasst werden. Bei Stress- oder Belastungsinkontinenz hat sich auch das Galileo-Vibrationstraining bewährt.
Wenn sich dann der Zustand der Inkontinenz, des Vorfalls oder der Senkung stark verbessert hat, können Sie zur Erhaltung der Kontinenz die Grundübung ohne Zeitaufwand in den Tagesablauf einbauen.

Inkontinenz nach Prostataentfernung, Impotenz

Männer werden viel weniger oft inkontinent, meist nur im Alter in Verbindung mit schweren Erkrankungen oder unter dem Einfluss von Medikamenten zur Behandlung dieser Krankheiten. Viele Männer erleiden jedoch das Schicksal einer – oft nur vorübergehenden – Inkontinenz nach einer Prostata-Operation. Auch hier sollten Sie so früh wie möglich mit dem Beckenbodentraining beginnen – natürlich nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt -, um das für Männer besonders demütigende Inkontinenz-Problem so rasch wie möglich in den Griff zu bekommen. Anfangs sollte unbedingt mit einem Therapeuten trainiert werden, vor allem deshalb, weil Männer den Beckenbodenmuskel weniger leicht isoliert ansprechen können als Frauen. Zur Isolierung des Beckenbodenmuskels kann Elektrostimulation herangezogen werden, in schweren und hartnäckigen Fällen auch eine Trainingshilfe, zum Beispiel der Pelvexiser-M.
Ein weiteres Themenfeld des Beckenbodentrainings ist die Impotenz, die neben einem ungesunden Lebensstil (Rauchen, Bewegungsarmut, Übergewicht usw.) auch in vielen Fällen auf einen schwachen Beckenboden zurückzuführen ist. Aber Achtung: Suchen Sie immer einen Arzt auf, denn Impotenz ist oft der Vorbote einer ernsthaften Erkrankung, wie etwa eines Herzinfarkts.

Beckenbodentraining im Alltag

Beckenbodentraining können Sie überall, jederzeit und an jedem Ort praktizieren, ohne dass es jemand bemerkt. Wie, das erfahren Sie in meinen beiden eBooks

„Inkontinenz vorbeugen – besiegen. Das Praxisbuch für Frauen“ und
„Impotenz und Inkontinenz besiegen. Das Praxisbuch für Männer“

die Sie kostenpflichtig sofort downloaden können.

Vielleicht ist der Jahreswechsel Anlass für den guten Vorsatz, sich mehr Ihrem Beckenboden zu widmen und mit dem Training zu beginnen: zur Vorbeugung oder wenn Sie schon ein Problem haben.

Viel Spaß beim Beckenbodentraining für mehr Lebensfreunde und Lebensqualität!

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