Was Sie über die Prostata wissen sollten

Was Sie über die Prostata wissen sollten
Was Sie über die Prostata wissen sollten

Der Gedanke an die Prostata versetzt viele Männer in Angst und Schrecken – völlig zu Unrecht. Vielleicht deshalb, weil diese kleine Drüse, die eine Flüssigkeit erzeugt, die dem Sperma beigemengt wird, einerseits so wichtig für das männliche Selbstbewusstsein und andererseits recht anfällig für Erkrankungen ist. Dabei müssen diese Erkrankungen keineswegs gleich bösartig sein, dürfen aber keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden. Und vor allem kann man durch eine vernünftige Lebensweise einer Prostataerkrankung wenig Spielraum geben. Vor allem bei Männern über 55 hat oder hatte schon fast jeder einmal Probleme mit der Prostata. Oft wird dies begünstigt durch einen sinkenden Testosteron-Spiegel, der die Prostata wachsen lässt.

Warum ist die Prostata so anfällig?

Schon der Sitz der Prostata – direkt unter der Blase und den Harnleiter umschließend – macht anschaulich, welche Probleme bei einer Erkrankung entstehen können. Wenn sich die Prostata vergrößert – ob gut- oder bösartig – kann sie den Harnleiter verengen und führt dann dazu, dass die Blase nur schwer und stotternd entleert werden kann. Unter Umständen kann dies dann zu Entzündungen des gesamten Harntraktes, der Blase und der Nieren sowie zu Inkontinenz führen.
Kürzlich habe ich in der amerikanischen Dr. Oz-Show eine sehr eingängige Beschreibung der Prostata gehört, die sehr vereinfacht, aber deshalb umso verständlicher ist: Hier wurde die Prostata mit einem Schwamm verglichen, der Schadstoffe aufnimmt und speichert – bis zu einem Samenerguss. Damit wird dieser „Schwamm“ regelrecht „ausgewunden“ und gibt diese Schadstoffe ab. Mit jedem Samenerguss reinigen Sie also Ihre Prostata.
Fazit ist daher: Wenn Sie Ihrer Prostata etwas Gutes tun wollen, bleiben Sie sexuell aktiv!

Warnzeichen – wann muss ich zum Urologen?

Wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt, sollten Sie unbedingt einen Urologen aufsuchen. Aber keine Angst – Sie brauchen nicht gleich das Schlimmste zu befürchten. Meist sind diese Störungen auch harmloser Natur, müssen aber unbedingt behandelt werden. Ein Vogel-Strauß-Verhalten ist völlig unangebracht und kann gefährliche Folgen haben.

  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen, stotternder Harnstrahl
  • es dauert lange, bis Sie mit dem Urinieren beginnen können, der Strahl wird dünner und die Blase wird oft nicht richtig entleert
  • Sie müssen dem Harndrang sehr schnell nachgeben und schaffen das nicht immer rechtzeitig
  • Sie müssen in der Nacht häufig auf die Toilette
  • länger als drei Wochen anhaltende Impotenz
  • Sie haben Blut im Harn oder im Sperma

Lassen Sie diese Symptome unbehandelt, kann dies auch zu Harnwegsentzündungen, einem Rückstau des Urins, Blasensteinen und Nierenentzündung führen.

Wie halte ich meine Prostata gesund?

In erster Linie sollten Sie auf eine gesunde Lebensweis und Ernährung achten. Sehr gute Tipps zur Gesunderhaltung der Prostata und als Vorbeugung gegen Prostatakrebs finden Sie unter diesem Link: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/lebensmittel-gegen-prostatakrebs-ia.html.

Wie schon oben erwähnt, ist eine optimale Vorbeugung gegen jede Art von Prostata-Erkrankung ein reges und erfülltes Sexualleben. Viel Bewegung und Beckenbodentraining tun ein Übriges, um Ihre Prostata gesund zu erhalten und Ihre Potenz zu steigern.

Wie Sie Beckenbodentraining im Alltag ohne Zeitverlust zur Gesunderhaltung Ihrer Prostata und Ihrer Potenz praktizieren, erfahren Sie in meinem eBook

„Impotenz und Inkontinenz besiegen. Das Praxisbuch für Männer“

das Sie kostenpflichtig sofort downloaden können.

Viel Spaß beim Beckenbodentraining zur Gesunderhaltung Ihrer Prostata.

Das könnte Sie auch interessieren:

Der männliche Beckenboden – “terra incognita”?
Was haben Softdrinks mit Prostatakrebs zu tun?
PSA-Test im Zwielicht

Protected by Copyscape Plagiarism Scanner

Incoming search terms:

  • beckenbodenübungen prostata