„Volksseuche“ Inkontinenz?

2,5 Mio. alkohokranke Deutsche
2,5 Mio. alkohokranke Deutsche
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Kürzlich flatterten mir einige interessante Pressemeldungen auf den virtuellen Schreibtisch, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte: In Deutschland gibt es 2,5 Millionen alkoholkranke Menschen (Quelle: www.alkoholismus-hilfe.de/alkoholismus-statistik.html) und etwa 9,5 Millionen Menschen konsumieren Alkohol in einer bedenklichen Menge (Quelle: www.fid-gesundheitswissen.de, Newsletter vom 26.09.2012). Dem gegenüber stehen 8 bis 9 Millionen Deutsche – vorwiegend Frauen -, die inkontinent sind (Quelle: kontinenz-gesellschaft.de, Pressemitteilung vom 18.05.2012). Dies ist eine erschreckend hohe Zahl. Bedenkt man noch, dass Alkoholismus eine gesellschaftlich auffällige Erkrankung ist, Inkontinenz jedoch in vielen Fällen schamhaft verschwiegen wird, vor allem im leichten bis mittleren Stadium, muss angenommen werden, dass es hier noch eine relativ hohe Dunkelziffer gibt. Ein weiterer Indikator für die Wahrscheinlichkeit dieser Annahme ist der, dass die Erzeuger von Inkontinenz-Produkten und Einlagen im Fernsehen zur Primetime Werbung schalten können!

Schon im Jahre 1998 berichtete die WHO (World Health Organization = Weltgesundheitsorganisation) darüber, dass weltweit über 200 Millionen Menschen von Inkontinenz betroffen sind (Quelle: www.who.int/inf-pr-1998/en/pr98-49.html). In diesem Bericht wird jedoch auch ausdrücklich betont, dass Inkontinenz großteils vermeidbar und vor allem behandelbar ist und dass sie keine unausweichliche Konsequenz eines Alterungsprozesses darstellt. Diese letztere Aussage ist höchst ermutigend, denn sie bestätigt, was ich nicht müde werde zu predigen: Vorbeugen ist besser als heilen. Und die Vorbeugung gegen Inkontinenz ist leicht, bedeutet keinerlei Zeitaufwand und kann – wenn man es einmal beherrscht – überall und unbemerkt von Fremden praktiziert werden, nämlich das Beckenbodentraining. Werden Sie abhängig, aber nicht vom Alkohol, sondern vom Beckenbodentraining, zu Erhöhung Ihrer Lebensqualität!

Sie sehen auch, dass Inkontinenz völlig zu Unrecht noch immer ein Tabuthema ist. Sie brauchen sich nicht zu genieren, das Thema anzusprechen, denn möglicherweise leidet auch Ihr Gesprächspartner daran und getraut sich ebenfalls aus falscher Scham nicht darüber zu reden. Ich kann nur an Sie alle appellieren: Lassen Sie Ihre Blase nicht über Ihr Leben bestimmen, bestimmen Sie über Ihre Blase und Ihren Beckenboden. Trainieren Sie Ihren Beckenboden, auch wenn Sie noch kein Problem haben. Und wenn Sie schon ein kleines Problem haben, trainieren Sie erst recht. Gehen Sie aber – bitte – in jedem Fall zu einem Arzt Ihres Vertrauens, denn Inkontinenz kann Symptom oder Vorbote einer anderen Erkrankung sein, und dies gilt es in jedem Fall abzuklären.

Beckenbodentraining im Alltag

Beckenbodentraining ist leicht zu erlernen: Wenn Sie den richtigen Muskel isoliert anspannen können und mit der Grundübung vertraut sind, können Sie die Beckenbodenübungen ganz ohne Zeitaufwand in Ihren Alltag einbauen. In meinem überarbeiteten und erweiterten eBook „Beckenbodentraining – Inkontinenz vorbeugen – besiegen“ erfahren sie neben einem dreistufigen Trainingsprogramm zur Einführung, wie Sie dies am Besten in Ihrem Alltag umsetzen. Neben vielen Tipps und Tricks für die Praxis erfahren Sie auch Nützliches über Trainingshilfen. Das eBook steht zum sofortigen Download für Sie zum Preis von € 23 bereit.

Viel Spaß und Erfolg beim Beckenbodentraining gegen Inkontinenz und für mehr Lebensqualität!

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