Sind Sie noch ganz dicht?

Inkontinenz<br />© DOC RABE Media Fotolia.com
Inkontinenz
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Gehören Sie zu den glücklichen ca. 90% der deutschen Bevölkerung, die – noch – nicht inkontinent sind oder schon zu den 8 bis 9 Millionen Deutschen, die nicht mehr ganz dicht sind? Da Harninkontinenz meistens nicht plötzlich auftritt, sondern schleichend, definiert man sich meist erst als inkontinent, wenn die Beschwerden schon weit fortgeschritten sind.

Ab wann ist man denn nun inkontinent?

Es braucht meistens recht lang, bis man sich selber eingesteht, inkontinent zu sein. Anfangs ist es von Zeit zu Zeit ein Tröpfchen, wenn man sich körperlich anstrengt, hustet oder niest. Da denkt man sich „… das kann doch mal vorkommen“. Richtig. Aber wenn man nicht sofort Gegenmaßnahmen ergreift, passiert es dann öfters. Aber lange tröstet man sich, dass das ja nichts ist.
Noch länger dauert es meist, bis man sich jemandem im Freundes- oder Familienkreis anvertraut. Viele tun dies nicht und ziehen sich, wenn die Beschwerden sich verstärken, überhaupt aus dem sozialen Leben zurück. Und den Weg zum Arzt finden noch weniger Betroffene. Dabei könnte so leicht geholfen werden, noch besser wäre natürlich vorbeugen, nämlich mit Beckenbodentraining.
Um festzustellen, ob Sie noch ganz dicht sind, hilft es, den standardisierten ICIQ-SF (= International Consultation on Incontinence Questionnaire – short form) Fragebogen auszufüllen, den sie hier downloaden können. Wie schnell man dabei schon einen Wert von 1–5 erreicht, der als „leichte Inkontinenz“ eingestuft wird, ist verblüffend.

Maßnahmen zur Vorbeugung und Bekämpfung von Inkontinenz

Erst einmal sollten sie auf jeden Fall den Arzt aufsuchen, damit andere Gründe für Ihre Inkontinenz, wie entzündliche Prozesse, Infektionen, Diabetes etc. ausgeschlossen werden können, die in vielen Fällen auch Inkontinenz auslösen.
Eine wichtige Maßnahme zur Verbesserung der Kontinenz ist es, Übergewicht abzubauen und für gesunde und ballaststoffreiche Ernährung zu sorgen, da auch Hartleibigkeit den Beckenboden schwächt und Inkontinenz fördert.
Die wichtigste Maßnahme jedoch ist es, den Beckenboden zu trainieren. Anfangs – je nach Schwere der Inkontinenz – sollten Sie eventuell mit einem Therapeuten/einer Therapeutin üben, um den richtigen Muskel spüren zu lernen und die Übungen richtig auszuführen. Später können Sie Beckenbodentraining ganz leicht überall ausführen.

Beckenbodentraining im Alltag

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Viel Spaß beim Beckenbodentraining, damit Sie wieder ganz dicht werden.

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