Beckenbodentraining bei sexueller Unlust oder Frigidität

Keine Lust im Bett
Keine Lust im Bett
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Könnte es sein, dass Sie in letzter Zeit mit Ihrem Partner nicht mehr so viel Spaß im Bett haben, dass Sie die Lust mit ihm zusammen zu sein, zusehends verlieren? Das, was man früher gerne Frigidität nannte, kann natürlich viele externe Ursachen haben, die etwa in Ihrer Beziehung liegen können, oder aber auch Überlastung, Stress etc. Wenn dies aber auszuschließen ist, liegt es möglicherweise an Ihrem Beckenboden, der durch Lebensstil, Alter und Entbindungen erschlafft ist:

  • Unser westlicher Lebensstil, der oftmals Bewegungsarmut, sitzende Berufstätigkeit, Übergewicht etc. mit sich bringt, trägt nicht gerade zur Festigung des Beckenbodens bei. In anderen Kulturen, etwa bei den Indios in Lateinamerika oder in Asien, wo die Menschen viele alltägliche Tätigkeiten im Hocken ausführen, ist Beckenbodenschwäche so gut wie unbekannt.
  • Frauen in der Menopause erleiden durch die verminderte körpereigene Hormonproduktion eine Schwächung des Beckenbodens. Da gleichzeitig auch die Schleimhäute trockener werden, kann dies beim Geschlechtsverkehr auch noch Schmerzen verursachen oder die Bereitschaft zu Entzündungen erhöhen.
  • Eine oder mehrere Entbindungen stellen die größte Belastung für den Beckenboden dar, da dieser Muskel beim Geburtsvorgang um ein Vielfaches seines normalen Durchmessers gedehnt wird. Dies führt zu einem Muskeltrauma und es kann auch zu gefährlichen Einrissen kommen. Wenn nicht bald nach der Geburt Gegenmaßnahmen in Form von Rückbildungsgymnastik ergriffen werden, erschlafft der Muskel.

Beckenbodentraining als Abhilfe?

Spaß im Bett
Wieder Spaß im Bett
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In all diesen Fällen ist Beckenbodentraining ein effizientes Mittel, um wieder mehr Spaß bei der schönsten Sache der Welt zu bekommen. Das Training selbst kann schon äußerst erregend sein, da Sie sich wieder auf einen wichtigen Teil Ihres Körpers konzentrieren.

Durch regelmäßiges Training wird Ihr Beckenbodenmuskel und die umliegende Region, im Besonderen die Klitoris, besser und intensiver durchblutet, Ihre Orgasmusfähigkeit steigt, da die gesamte Zone Ihres Körpers sensibler wird. Durch das Training verengt sich auch der Beckenbodenmuskel, der sich ja normalerweise nur beim Orgasmus rhythmisch an- und wieder entspannt und sonst ja nie willentlich bewegt wird. Der straffere Beckenbodenmsukel wiederum stimuliert das Glied ihres Partners intensiver, sodass Sie beide zufriedenstellenderen Sex erleben werden.

Eine Idee am Rande: Da auch Ihrem Partner Beckenbodentraining nicht schadet, könnten Sie es ja gemeinsam praktizieren oder in Ihre Liebesspiel einbauen. Versuchen Sie es doch!

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