Schlechte Verdauung und Übergewicht schaden dem Beckenboden

Hartleibigkeit belastet den Beckenboden
Hartleibigkeit belastet den Beckenboden

Eine Reihe von Ursachen begünstigen die weit verbreitete Inkontinenz, die nicht nur Frauen betrifft! So begünstigen mehrfache Entbindungen, die Menopause sowie Erkrankungen, wie zum Beispiel Diabetes, eine Schwächung des Beckenbodens und damit Inkontinenz.

Zwei Ursachen wird oft beim Auftreten von Inkontinenz wenig Beachtung geschenkt, jedoch sind sie recht verbreitet und treten auch gar nicht selten gemeinsam auf:

  • Übergewicht mit Bewegungsmangel
  • schlechte Verdauung (Hartleibigkeit)

Übergewicht

Zu viele Kilos auf den Hüften üben einen erhöhten Druck auf den Beckenboden aus und lassen ihn erschlaffen. Meist geht mit dem Übergewicht auch zunehmend ein Mangel an ausreichender Bewegung einher. Dies wirkt sich zusätzlich schwächend auf den Beckenboden aus und begünstigt das Entstehen von Inkontinenz. Ein Phänomen, das sowohl Frauen als auch Männer betrifft.

Für beide Geschlechter gilt daher gleichermaßen, Übergewicht möglichst zu vermeiden bzw. durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung Gewicht zu reduzieren und regelmäßig Bewegung zu machen. Dies entlastet und kräftigt in weiterer Folge auch den Beckenboden und verbessert eine schon bestehende Inkontinenz.

Hartleibigkeit

Wenn beim Stuhlgang häufig gepresst werden muss, wirkt sich dies ebenfalls ungünstig auf den Beckenboden aus, der dann einem großen Druck ausgesetzt wird. Wenn dieser Zustand über einen längeren Zeitraum besteht, führt das unweigerlich zu Inkontinenz oder verstärkt eine bereits bestehende.

Hartleibigkeit hat sowohl bei Frauen als auch bei Männer dieselbe fatale Wirkung auf den Beckenboden. Um harte Stuhlgänge zu vermeiden, sollten Sie eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung bevorzugen und vor allem ausreichend trinken. Weiters hilft auch hier, wenn Sie sich regelmäßig bewegen.
Auf keinen Fall sollten Sie jedoch zu Abführmitteln greifen, denn damit könnten Sie Ihren Darm völlig lahm legen.

Hier noch ein Tipp bei Hartleibigkeit

Wenn Sie ab und zu beim Stuhlgang doch pressen müssen, nehmen Sie eine Haltung ein, bei der Sie sich leicht zurücklehnen und nicht nach vorne beugen! Beim Vorbeugen knicken Sie nicht nur den Darm, sondern üben auch noch Druck auf den Beckenbodenmuskel aus. Wenn Sie sich leicht zurücklehnen, erleichtern Sie das Pressen und entlasten den Beckenboden.

Beckenbodentraining gegen Inkontinenz bei Übergewicht und Hartleibigkeit

Wie Sie Beckenbodentraining bei Übergewicht und schlechter Verdauung praktizieren können, erfahren Sie in meinen beiden eBooks

„Inkontinenz vorbeugen – besiegen. Das Praxisbuch für Frauen“ und
„Impotenz und Inkontinenz besiegen. Das Praxisbuch für Männer“

die Sie kostenpflichtig sofort downloaden können.

Viel Spaß beim Beckenbodentraining zur Vorbeugung gegen Inkontinenz bei Übergewicht und Hartleibigkeit.

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