Mit Galileo gegen Belastungsinkontinenz

Galileo-Vibrationstrainer Klaus Thomas-Lindoso
Galileo-Vibrationstrainer Klaus Thomas-Lindoso

Nicht nur die Skelettmuskulatur, sondern auch der Beckenboden verliert mit zunehmendem Alter an Kraft: Heftiges Niesen, Lachen, Kälte, oder das Tragen schwerer Einkaufstüten reichen oft aus, dass unwillkürlich Tropfen von Urin abgehen.
Mittlerweile leiden ca. fünf Millionen Deutsche an einer solchen Belastungsinkontinenz, 80% davon sind Frauen. Ein Hauptgrund dafür ist die von Natur aus weniger stabile Struktur des weiblichen Beckenbodens, zudem strapazieren Schwangerschaften und Geburten das Gewebe.
Belastungsinkontinenz ist durch regelmäßiges Beckenbodentraining gut therapierbar. Noch effektiver ist allerdings eine ganzheitliche Behandlung. Das herkömmliche Beckenbodentraining, bekannt aus der Physiotherapie, sollte mit seitenalternierender Muskelstimulation in Form des Galileo-Vibrations-Trainings kombiniert werden.

Stabilisierung des Beckenbodens mit Hilfe eines ganzheitlichen Muskeltrainings

Ärzte an der Freien Universität Berlin und der Universitätsklinik Göttingen haben eine neue Inkontinenz-Behandlung entwickelt, wobei eine herkömmliche Bewegungstherapie mit Übungen auf der Galileo-Vibrationsplattform kombiniert wird.

Getestet wurden in der Studie etwa 90 Frauen, die wegen einer Muskel- oder Bindegewebsschwäche an Harninkontinenz litten – die also etwa beim Husten, Laufen, Springen oder Heben Urin verlieren.

Eine Testperson hatte Beschwerden seit ihrem 12. Lebensjahr. Sie war im Alltag stark eingeschränkt und musste immer darauf achten, eine Toilette in erreichbarer Nähe zu haben. Das fing beim Einkaufen an, und während Ihres Studiums an der Uni musste sie mehrmals unverzüglich den Seminarraum innerhalb einer Seminareinheit verlassen, da der Harndrang sie dazu zwang. In Ruhe und konzentriert zuzuhören funktionierte einfach nicht.

 

Es gibt Betroffene, die mehr als 20 Jahre an Blasenschwäche leiden und denen keine „Therapie“ bisher letztendlich geholfen hatte. Leider können die herkömmlichen Behandlungen wie Physiotherapie in Form von Beckenbodentraining oder Operationen am Blasenschließmuskel nicht allen betroffenen Frauen helfen. Der Behandlungseffekt wird durch das gezielt eingesetzte Galileo-Vibrationstraining deutlich gesteigert und bei bis zu 80% der Klientinnen kommt es zu einer entscheidenden Besserung bis Heilung der Beschwerden.

Fazit: Seitenalternierende, also wippende Muskelstimulation ist eine wirksame und sehr effektive Ergänzung zum konventionellen Beckenbodentraining.

Galileo-Vibrationsgerät

Beckenbodentraining mit Galileo
Beckenbodentraining mit Galileo

Ursprünglich wurde Galileo vorwiegend von Leistungssportlern genutzt, um Beine und Rückenmuskeln zu stärken, weiters von Osteoporose-Patienten, um die gesamte Körpermuskulatur aufzubauen. In der oben genannten Studie ist das Galileo-Vibrationsgerät erstmals eingesetzt worden, um auch die Beckenbodenmuskeln zu trainieren, damit sie die Harnröhre schließen. Mit dem Training wurde versucht, die Muskeln des Beckenbodens gezielt zu erreichen. Das führte zu einer enormen Muskelstimulation, weil es nicht willkürlich mit dem Bewusstsein zur Anspannung der Beckenbodenmuskulatur kommt, sondern reaktiv durch Reflexe auf unbewusste Weise.

Effektiv ist eine Therapie von etwa acht Wochen, zwei Mal wöchentlich eine Kombination aus physiotherapeutischen Übungen und Galileo-Training. Das zehnminütige Beckenboden-Training (plus drei Minuten „Warming up“ und drei Minuten „Cool down“) auf dem Galileo-Vibrationsgerät wird kombiniert mit gezielter Physiotherapie.

Voraussetzungen für das Galileo-Training

Die Klientin muss keine Fitness mitbringen. Sie kann auch mit Leistungsdefiziten das Training aufnehmen und dann aufgebaut werden. Die Muskulatur wird gezielt bearbeitet, weil durch die Muskelkontraktion die Leistungsfähigkeit der Muskulatur heraufgesetzt wird, zum Beispiel das Gehen bekommt eine andere Qualität, es wird sicherer und schwungvoller.
Das Training auf dem Galileo stärkt alle Muskeln, auch die Beckenbodenmuskeln, quasi wie von selbst. Bei der oben erwähnten Testperson hatte die Therapie Erfolg, sie kann sich wieder sicher durch den Alltag bewegen. Für sie hat ein neues Leben begonnen. Sie hat nicht mehr das Bedürfnis, ständig auf die Toilette zu laufen, Sie hält längere Zeit durch, bis Sie zur Toilette gehen muss.

Übrigens hilft das Training auch Männern, die wegen einer Muskelschwäche inkontinent sind.

Zum Autor

Herr Klaus Thomas-Lindoso ist Heilpraktiker (Psychotherapie) und Galileo-Vibrationstrainer. In seiner Praxis bietet er Personaltraining mit „Galileo-Fitness“ und einen krankenkassenzertifizierten Präventionskurs sowie Körper- und Psychotherapie und Traditionelle Thai Massage an.
Nähere Informationen unter
Klaus Thomas-Lindoso, Praxis für Gesundheitsförderung / Ganzheitliche Therapie
45130 Essen-Rüttenscheid, Rüttenscheider Straße 88
E-mail: klausbio@web.de / Home: www.klausbio.de

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