Darm und Beckenboden

Ayurveda-Therapeutin Iris Hoffmann
Ayurveda-Therapeutin Iris Hoffmann

Um Beckenbodenschwäche zu verbessern, ist es auch wichtig, auf eine geregelte Verdauung zu achten. Dies kann auf vielerlei Art und Weise geschehen, eine ballaststoffreiche Ernährung, ausreichendes Trinken sorgen dafür, dass beim Stuhlgang nicht gepresst werden muss, da dies den Beckenbodenmuskel noch mehr schwächt. Es gibt jedoch auch alternative Methoden, die für einen gesunden Darm sorgen. Eine davon stellt Ihnen hier Frau Iris Hoffmann, Ayurveda-Therapeutin, vor.

Darmgesundheit in der östlichen Heilkunde

Schon ziemlich lange wissen die östlichen Heilkundler um die Bedeutung des Darmbereiches. Der Darm ist zentrales Organ für die Immunabwehr. Er reagiert sehr sensibel auf äußere wie auch innere Faktoren und beeinflusst unser Wohlbefinden maßgeblich. Der Darm als Zentrum der Verdauung, der Gesundheit oder Krankheit, wenn diese nicht funktioniert. Von daher gibt es aus den verschiedensten Kulturen Hinweise und Vorgehensweisen, wie man sich um diese Darmflora mit geringstem Aufwand und größtmöglicher Wirkung präventiv schon kümmern kann. Ein – im ayurvedischen Sinne – guter Start in den Tag ist zum Beispiel morgens gleich nach dem Aufstehen heißes Wasser zu trinken, das vorher zehn Minuten abgekocht wurde. Das bewirkt, dass auch die Darmzotten „gespült“ werden, und Schlackenstoffe sich nicht ablagern. Es durchschwemmt den Körper besser.

Ein reiner und gespülter Darm wirkt sich aber nicht nur positiv auf das gesamte Immunsystem aus, sondern führt auch zu einer geregelten und leichten Darmentleerung, was für den ganzen Organismus hervorragende Auswirkungen hat.

Muskeltraining und Entspannung

Aus dem Bereich Muskeltraining kennen wir zum Beispiel Übungen, die man sich am Besten aneignet, wenn sich noch keine schmerzhaften Verspannungen oder Probleme zeigen. So auch das gezielte Training des Unterleibs, des Beckens bzw. der Beckenmuskeln. Auch selbst durchgeführte Massagen an Bauch/Unterleib sind da sehr hilfreich. Yoga oder Meditationen regelmäßig praktiziert, in Verbindung mit ayurvedischen Ölmassagen, eignen sich hervorragend, um im seelischen Gleichgewicht zu bleiben. Schließlich ist Vorbeugen immer besser als heilen.

Wenn man gezieltes Beckenbodentraining betreibt, ist es auch immer wieder wichtig, zu entspannen, und dazu eignen sich die ayurvedischen Massagen oder Yoga ausgezeichnet

Ayurveda-Behandlungen

 

 

Über die Autorin

Frau Iris Hoffmann ist Ayurveda-Therapeutin und bietet außerdem Entspannung mit Klangschalen an. Ayurveda-Massagen dienen der Regeneration, dem Stressabbau, der Entgiftung und können bei vielen chronischen Störungen helfen. Die Behandlungen unterstützen das Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele und lassen den Alltagsstress schnell vergessen.

Das vorrangige Ziel bei Ayurveda ist es, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren und dabei das Gleichgewicht körperlicher und psychischer Funktionen zu steigern, also die Gesundheit zu erhalten bzw. zu erlangen. Die Ayurveda-Behandlungen und ayurvedischen Beratungen können bei ihr auch nach einem modularen Prinzip gebucht werden.

Bei der Klangmassage werden Klangschalen in verschiedenen Größen auf den Körper aufgesetzt und angestoßen. Der so entstehende Schall wird vom Körper als angenehme Vibration aufgenommen, welche die Körperzellen „innerlich massiert“. Der Atem wird tiefer und freier, Verspannungen und Blockaden beginnen sich zu lösen. Sie verspüren eine tiefe innere Ruhe.

Nähere Informationen und Webshop unter www.dein-einklang.de.

 

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