Beckenbodentraining und Ernährung

Ralf Möller zertifizierter Basefood-Berater
Ralf Möller
zertifizierter Basefood-Berater

Welche drei wesentlichen Dinge brauchen wir um gesund zu bleiben? Luft (Sauerstoff), Nahrung und Bewegung. Dies gilt im Großen wie im Kleinen. Also nicht nur für die allgemeine Gesundheit, sondern auch für die Gesunderhaltung „im Kleinen“. Für ein Training der Muskulatur im Becken und Beckenboden werden auch Sauerstoff und Nährstoffe benötigt und die regelmäßige Bewegung hält auch diese Muskelgruppen fit. Leider werden in unserer bewegungsarmen Gesellschaft bestimmte Muskeln mehr vernachlässigt als andere und bei vielen gehört auch die Beckenbodenmuskulatur dazu.

Stiefkind Beckenbodenmuskulatur

Die Arbeit dieser Muskelgruppen wird benötigt, um den Transport von Nährstoffen an die Orte zu unterstützen, an denen sie gebraucht werden. Cranberry, Preiselbeeren und Kürbis gehören zu den Lebensmitteln, die die Gesundheit ihrer Blase und Harnwege unterstützen können. Die darin enthaltenen Stoffe können bestimmte Bakterien daran hindern, dass diese sich an den Gefäßinnenseiten der Harnwege „festhalten“ können. So werden lästigen Besucher in Schach gehalten und haben sehr schlechte Bedingungen um sich rasch zu vermehren. Wie kommen sie aber richtig gut dort hin?

Bewegung unterstützt Stoffwechsel

Mit entsprechender Bewegung kann im mikrozellulären Bereich unser Stoffwechsel richtig gut arbeiten und die Nährstoffe besser dahin bringen, wo diese benötigt werden. Die Stoffwechselendprodukte werden gleichzeitig besser und schneller abtransportiert. Wir kennen das von unserer Arm- und Beinmuskulatur. Dort können wir die Trainingserfolge der Muskulatur spüren oder sehen. Bei der Beckenbodenmuskulatur geht das leider nicht so gut. Erst bei entsprechender Beckenboden-(Muskel-)Schwäche merken wir es dann auf unangenehme Weise, wenn wir Inkontinenzprobleme bekommen haben.
Lebensmittel, die Zink, Vitamin C und Selen enthalten, um nur ein paar Inhaltsstoffe zu nennen, können unseren Körper schon vorbeugend mit dem versorgen, was (nicht nur) hier zur Gesunderhaltung des Gewebes dienen kann.

Auf Bioverfügbarkeit achten

Zur Gesundheitsprophylaxe ist hier zu empfehlen, echten Lebensmitteln wo immer möglich den Vorzug vor Nahrungsergänzungen zu geben. Es ist nicht nur das, was der menschliche Körper schon seit Ewigkeiten kennt und optimal verwerten kann. Bei Nahrungsergänzungsmitteln mit hochdosierten Vitaminen oder Mineralstoffen weiß man zwar, dass das Zuviel an wasserlöslichen Zutaten, z.B. Vitamin C, wieder ausgeschieden werden kann – es wird aber meist nicht bedacht, dass dafür die Ausscheidungsorgane wiederum verstärkt in Anspruch genommen werden müssen. So werden diese also zusätzlich belastet und fordern, um gut zu funktionieren, wiederum vermehrt Nährstoffe an. Ganz abgesehen davon, „kennt“ unser Körper synthetische Vitamine, Mineralien, etc. eben nicht so gut wie echte, organische Inhaltsstoffe, wie sie in vollreifen Nahrungsmitteln aus kontrolliertem Anbau meist ausreichen enthalten sind.
Leicht nachvollziehbar ist dies nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip: Machen Sie von beiden Händen einen Gipsabdruck und versuchen Sie einmal die rechte Hand in den Abdruck der linken Hand zu legen. Dazu drehen Sie ihre Hand um 180°. Obwohl die Hände ja scheinbar gleich sind, passt aber eben nur der „Original-Schlüssel“ optimal, nicht aber der „Nachgemachte“.
Die Natur bietet uns im Vergleich zu einzelne synthetische Zutaten ein wahres Potpourri an Inhaltsstoffen. Die Natur kann im Labor eben nicht so komplex nachgebildet werden. Als Beispiel sei hier das Vitamin E genannt. In synthetischer Form wird es oft bezeichnet als Alpha-Tocopherol, D-Alpha-Tocopherol oder einfach nur „Vitamin E“.

Natürliche Ernährung und Bewegung für einen gesunden Beckenboden

Was viele nicht wissen: In natürlicher Form enthält natürliches Vitamin E in der Regel außer Alpha-Tocopherol auch Beta-, Gamma- und Delta-Tocopherol und die bekannten, für uns ebenso wichtigen, Tocotrienole (Alpha-, Beta-, Gamma- und Delta-Tocotrienol), des weiteren Tocomonoenole. Vitamin E in seiner natürlichen Form, wie es z.B. in pflanzlichen Ölen vorkommt, bietet uns in der Regel also wesentlich mehr als die synthetische Variante.
Je natürlicher die Ernährungsweise, umso geringer kann die Belastung der Ausscheidungsorgane sein. Bei einer ausgewogenen Ernährung sollte das, was unser Körper braucht, in kleinen, aber ernährungsphysiologisch sinnvollen, Mengen enthalten sein. Bewegung sollten Sie sich, allein aus oben genannten Gründen, selbst in ausreichender Menge verordnen.
Ernähren Sie sich gesund und bewegen Sie sich ausreichend – das hält auch Ihren Beckenboden gesund!

Kontakt

Ralf Möller, Zertifizierter Basefood-Berater
Website: http://www.ralfmoeller.de

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