Beckenbodentraining sollte Pflicht werden – für alle

Beckenbodentraining Pflichtfach?
Beckenbodentraining Pflichtfach?
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Die meisten wissen gar nicht, dass sie ihn haben, den Beckenboden. Erst wenn er nicht mehr funktioniert, dann merkt man es: Frauen können inkontinent werden, bei Männern kann es zu Erektionsproblemen kommen. Dabei wäre es so einfach, all diesen Problemen vorzubeugen, wenn – ja wenn – Beckenbodentraining Pflicht wäre!

Der Beckenbodenmuskel gehört zu jenen Muskelgruppen, die man normalerweise nicht aktiv anspannt und entspannt. Er tritt allerdings unwillkürlich in Aktion, um die Ausscheidungen des Körpers, Urin und Fäkalien, kontrolliert ablaufen zu lassen. Bei Frauen aktiviert er sich darüber hinaus auch während des Orgasmus zu rhythmischen Kontraktionen.


Kinder lernen im Alter zwischen etwa ein und drei Jahren, Kontrolle über den Beckenbodenmuskel zu erlangen, allerdings kann dann noch immer ab und zu ein kleines Malheur passieren, besonders einmal in der Nacht. Die Gründe dafür können sowohl psychischer als auch physischer Natur sein und müssen – falls es öfter hintereinander vorkommt – mit dem Kinderarzt besprochen werden.

Über Inkontinenz spricht man nicht

Leider ist Inkontinenz noch immer ein großes Tabu-Thema und führt oft zur gesellschaftlichen Isolation der betroffenen Personen, da sie sich nicht mehr aus dem Haus getrauen, Verabredungen absagen und sich oft völlig zurückziehen, aus Angst vor einem peinlichen Zwischenfall, wenn nicht immer eine Toilette in der Nähe ist. Dies alles müsste nicht sein, wenn diese Personen – meistens Frauen – rechtzeitig mit dem Beckenbodentraining begonnen hätten.

Auch Männer könnten sich oft die gesundheitlich bedenkliche Einnahme der bewussten blauen Pille sparen, würden sie ihrem Beckenboden etwas Beachtung schenken. Wenn Erektionsschwierigkeiten bei einem Mann in den besten Jahren auftreten, denkt wahrscheinlich niemand daran, dass da auch der Beckenboden schuld dran sein könnte. In jedem Fall gehört das angesprochene Problem erst einmal zum Arzt, um andere Gründe ausschließen zu können. Dann sollte aber in jedem Fall versucht werden, den Beckenboden zu kräftigen. Und mit etwas Geduld, regelmäßigem Training und Konsequenz stellt sich sicher schon nach kurzer Zeit eine Besserung ein.

Beckenbodentraining schon in der Schule?

Es wäre äußerst wünschenswert, wenn schon in der Schule – sowohl im Biologie- als auch im Sportunterricht – auf die Wichtigkeit des Beckenbodenmuskels aufmerksam gemacht würde. So könnte vielleicht schon frühzeitig sowohl bei Mädchen als auch Burschen ein Bewusstsein für diesen so wichtigen Muskel entstehen und späteren Problemen vorgebeugt werden. Seit etlichen Jahren wird allerdings dem größten Risikofaktor für Frauen, inkontinent zu werden, gegengesteuert: Nach Entbindungen wird fast obligatorisch eine Rückbildungsgymnastik angeboten. Dies ist ein wichtiger Beitrag, um bei Frauen Inkontinenz zu verhindern. Die Kosten für die Kurse werden großteils von den Krankenkassen übernommen oder zumindest teilweise bezuschusst.

Vorbeugung ist einfach und leicht zu praktizieren

Dabei ist Beckenbodentraining zur Vorbeugung so einfach und kann überall, zu jeder Tag- und Nachtzeit und völlig unbemerkt von dritten Personen ausgeführt werden – vorausgesetzt, man kann den richtigen Muskel anspannen und wieder entspannen. Wie das geht, lesen Sie in meinem überarbeiteten und erweiterten eBook „Beckenbodentraining – Inkontinenz vorsorgen – besiegen“, das Sie zum Preis von € 23 hier rechts oben erwerben kann.

Viel Spaß und Erfolg beim Beckenbodentraining für mehr Lebensqualität!

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