Beckenbodentraining – nur was für Frauen?

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eBook Beckenbodentraining – Impotenz und Inkontinenz besiegen

Beckenbodentraining für Frauen gibt es seit Tausenden Jahren: Aus China und Persien ist bekannt, dass Frauen Jadekugeln verwendeten, um nach einer Geburt ihre sexuelle Anziehungskraft wieder herzustellen. Der Beckenbodenmuskel, der für das Verschließen der Harnröhre und des Afters zuständig ist, kann gleichermaßen dafür verantwortlich sein, das Lustempfinden beim Sex zu steigern – ein wohl nicht unangenehmer Nebeneffekt, wenn man sich entschieden hat, den Beckenbodenmuskel zu trainieren.

Statt der Jadekugeln kann man heutzutage als Trainings-Hilfsmittel bei leichter Inkontinenz und zur Vorbeugung Vaginalgewichte oder Vaginalkonen in verschiedenen Gewichtsgrößen verwenden, die ein zeitsparendes, aber effizienteres Training erlauben: Man belässt ein Gewicht während einer normalen Tätigkeit etwa 10 Minuten lang in der Scheide und achtet darauf, dass es nicht herausrutscht. Um den Schwierigkeitsgrad bei gleichem Gewicht zu steigern, kann man dabei auch gehen, laufen oder springen. Der Beckenbodenmuskel spannt dadurch automatisch an, um ein Austreten des Vaginalgewichts zu verhindern. So tritt bei regelmäßiger Anwendung relativ rasch ein Trainingserfolg ein.

Ein richtiges Trainingsprogramm für Frauen wurde allerdings erst ab 1948 vom kalifornischen Arzt Dr. Arnold H. Kegel entwickelt und publiziert (Kegel exercises).

Beckenbodentraining auch für Männer?

Tatsächlich leiden Männer aufgrund ihres Körperbaus weit weniger oft an Inkontinenz, als Frauen. Lediglich nach einer Entfernung der Prostata ist eine zumindest kurzfristige Inkontinenz normal. Auch hier sollte in jedem Fall zuerst ein für Männer adaptiertes Beckenbodentraining versucht werden, bevor man sich auf operative Eingriffe einlässt, die nicht immer das gewünschte Ergebnis bringen und überdies – wie jede Operation – Risiken mit sich bringen.

Gezieltes Beckenbodentraining könnte auch bei so manchem Mann das Einnehmen der blauen Pille überflüssig machen: Ein trainierter männlicher Beckenboden hilft Erektionsprobleme zu vermeiden und in gleicher Weise auch vorzeitigen Samenerguss.

Für Männer empfiehlt es sich, zum Erlernen der Übungen die ersten Schritte mit einem Therapeuten zu machen, da es aufgrund der anatomischen Gegebenheiten schwieriger ist, die Teile der Beckenbodenmuskulatur zu spüren und isoliert angesprochen werden müssen. Wenn man(n) die Beckenbodenübungen einmal beherrscht, steht einem Training zu Hause oder auch unterwegs nichts mehr im Wege. Wichtig, wie bei jedem Training ist aber, dass man(n) regelmäßig übt und vor allem anfangs etwas Geduld aufbringt, denn eine Besserung hängt von den verschiedensten Faktoren ab. Niemand kann daher vorher sagen, ob ein merkbarer Erfolg schon nach einer Woche oder erst nach ein paar Monaten eintritt.

Praxisratgeber für Frauen

Frauen haben es etwas leichter. Welchen Zweck Sie auch immer verfolgen, ob sie Ihre schon bestehende Inkontinenz bekämpfen möchten, zur Rückbildung nach einer Geburt, zur Steigerung der sexuellen Empfindungsfähigkeit oder einfach zur Vorbeugung, im eBook „Beckenbodentraining – Praxisratgeber für Frauen bei Inkontinenz“ finden Sie – neben einem dreistufigen Trainingsprogramm – viele nützliche Hinweise und Tipps, wie Sie Ihre Übungen ohne Zeitaufwand in den Tagesablauf einbauen und wie Sie sie unbemerkt von Dritten durchführen können. Das eBook „Beckenbodentraining – Inkontinenz vorbeugen – besiegen“ in der erweiterten Fassung finden Sie hier um €23 zum sofortigen Download.

Viel Erfolg beim Beckenbodentraining gegen Inkontinenz!

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